Vorsicht Produktpiraterie!

Jeden Sommer erliegen Touristen den Verlockungen günstiger, aber gefälschter Markenartikel. Diese vermeintlichen Schnäppchen können Urlaubern schnell teuer zu stehen kommen. Das Serviceteam der Allianz Global Assistance (AGA) bringt Licht ins Dunkel der Markenpiraterie und gibt verlässliche Tipps, wie sich Urlauber davor schützen können.

Markenpiraterie – ein weltweites Phänomen
Der Handel mit gefälschter Markenware boomt. Egal ob Mode, Parfums, Kosmetik, Elektronikartikel oder Medikamente. Es gibt kaum eine Branche, die vor Plagiaten gefeit ist und kaum ein Land in dem diese Fälschungen nicht zu bekommen wären.

Welchen Risiken setzen sich Käufer aus?
Der Kauf von gefälschten Waren ist eine Straftat. Und hier gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wer Plagiate erwirbt, muss mit einem Straf- oder Bußgeldverfahren rechnen. Der deutsche Zoll kann die gefälschte Markenware beschlagnahmen oder eine Einfuhrverzollung entsprechend dem einfachen oder doppelten Wert des Originalproduktes erheben. Außerdem drohen ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro oder eine Gefängnisstrafe von bis zu 3 Jahren. Ein Schnäppchen kann so im Nachhinein zum Fiasko werden. Die EU hat der Produktpiraterie den Kampf angesagt und ihre Zollkontrollen drastisch verschärft.
Käufer von Plagiaten müssen aber nicht nur mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen. Sie setzen außerdem leichtsinnig ihre Gesundheit aufs Spiel. Denn die Fälschungen durchlaufen keine Sicherheits- und Qualitätskontrollen, wie die Originale. Parfums und Kosmetik können Allergien auslösen, Ersatzteile fürs Auto ein Unfallrisiko darstellen und Kinderspielzeug kann zu Vergiftungen führen.

Besonders gravierend ist das Risiko bei gefälschten Medikamenten. Denn toxische Substanzen oder schlichte Unwirksamkeit der Arznei können erhebliche Nebenwirkungen haben. Der Markt für diese Piraterieprodukte wächst rasant: Weltweit ist jedes zehnte verkaufte Arzneimittel eine Fälschung, in Afrika sogar jedes dritte. Zwischen 2005 und 2010 ist der Markt um 100 Prozent gewachsen und wirft 20-mal mehr Gewinn ab als der Drogenhandel*.

Wie erkennt man Fälschungen?
Falschgeld
Falschgeld ist in vielen Ländern im Umlauf. Wenn Reisende nicht schon zuhause Bargeld in Landeswährung eingetauscht haben, ist Vorsicht geboten: Kein Geld auf der Straße wechseln, Bargeld am Automaten abheben oder eine der offiziellen Wechselstuben aufsuchen. Urlauber sollten sich schon vorher mit der jeweiligen Landeswährung vertraut machen und einen garantiert echten Schein zum Vergleich dabeihaben. Außerdem ist es ratsam mit kleinen Scheinen zu bezahlen und immer sorgfältig auf die Höhe des Wechselgeldes zu achten.

Markenprodukte
Um gefälschte Markenprodukte zu erkennen, reicht oft schon der gesunde Menschenverstand aus. Echte Markenware hat immer ihren Preis. Die Angebote für ein paar Euro eine Uhr, eine Tasche oder ein T-Shirt am Urlaubsort zu erwerben, sind verlockend. Dieser Versuchung sollte man aber widerstehen und folgende Warnzeichen beachten:
  • Die Boutique liegt versteckt und ist vor Einblicken gut geschützt. Das ist nicht vertrauenswürdig. Auch Straßenverkäufer oder Händler in Hinterhöfen bieten wohl in den meisten Fällen Plagiate an. Nur in offiziellen Läden der Labels erhalten Urlauber wirklich die Originalprodukte.
  • Die Preise sind niedrig, und der Verkäufer nimmt nur Bargeld. Hier ist Misstrauen angesagt. In jedem Fall sollten Reisende eine Quittung verlangen.
  • Die Qualität ist schlecht: mangelhafte Nähte, minderwertige Stoffe, fehlerhafte Etiketten – solche Makel sind auffällig und leicht erkennbar. Käufer sollten außerdem vor dem Kauf auf einschlägige Prüfsiegel achten.
  • Die Verpackung ist minderwertig: Plastiktüten oder das Fehlen einer Garantie oder eines Echtheitszertifikats sind untrügliche Anzeichen dafür, dass es sich um eine Fälschung handelt.

Arzneien und Medikamente
„Mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen können Sie sich zuverlässig vor Arzneimittelfälschungen schützen. Nehmen Sie auf Ihre Reise die notwendigsten Medikamente mit. Tritt während Ihres Urlaubs ein gesundheitliches Problem auf, wenden Sie sich an einen Arzt, bevor Sie auf eigene Faust Medikamente kaufen. Eine Liste der Ärzte erhalten Sie in Ihrer Botschaft. Kaufen sollten Sie Arzneien nur über offizielle Vertriebskanäle – vor allem also in Apotheken“, erklärt Dr. Laurent Verner, Ärztlicher Direktor der Allianz Global Assistance Gruppe. Generell gilt: Auch bei Medikamenten sind außergewöhnlich niedrige Preise immer verdächtig.
 
*Quelle: International Institute of Research against Counterfeiting (2013)
 

Allianz Global Assistance 
Die Marke Allianz Global Assistance besteht in Deutschland aus zwei Säulen: der AGA International S.A., einem Anbieter von Spezialversicherungen für Reise, Freizeit und Auslandsaufenthalte, sowie dem Assistance-Unternehmen AGA Service Deutschland GmbH, an der die Allianz Versicherungs-AG beteiligt ist.

AGA International S.A. und AGA Service Deutschland GmbH können insgesamt auf mehr als 55 Jahre Erfahrung verweisen und beschäftigen 500 Mitarbeiter am Standort Aschheim bei München. Beides sind deutsche Geschäftseinheiten der Allianz Global Assistance Gruppe mit Sitz in Paris. Seit Januar 2014 gehört die Allianz Global Assistance Gruppe zu Allianz Worldwide Partners, einer neuen Gesellschaft der Allianz SE. Allianz Worldwide Partners ist auf das B2B2C-Geschäft der Allianz spezialisiert und entwickelt Produkte und Serviceleistungen für Firmenkunden, die diese ihren Endkunden oder Mitarbeitern anbieten. Hierzu zählen Services rund um das Auto, das Zuhause, auf Reisen, sowie Krankenschutz und Notfallhilfe für Mitarbeiter im Auslandseinsatz.

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Die hier dargestellten Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US Securities and Exchange Commission beschrieben werden.
Keine Pflicht zur Aktualisierung
Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren. Die Gesellschaft übernimmt ferner keine Verpflichtung, die in dieser Meldung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

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