Gut geimpft auf Fernreise

Im Herbst, wenn es in Deutschland langsam kühler wird, zieht es viele Deutsche in wärmere Gefilde. Fernreisen haben zu dieser Zeit Hochkonjunktur. Bei den Reisevorbereitungen sollten Urlauber auf jeden Fall das Thema Impfschutz nicht vergessen. Denn besonders  bei Fernreisen ist das Risiko von Erkrankungen erhöht. Die Allianz Global Assistance (AGA), Spezialist für Reiseversicherungen, empfiehlt daher, sich frühzeitig beraten zu lassen und die dem Reiseziel und der Reiseart entsprechenden Impfungen durchführen zu lassen. So wird die Fernreise nicht durch unschöne Infektionen getrübt.

Die richtigen Impfungen
Grundsätzlich ist es wichtig, dass jeder Reisende – unabhängig von seinem Ziel – gegen Diphtherie, Tetanus und Polio geimpft ist. Alle weiteren Impfungen richten sich dann nach dem Ziel und der Art der Reise sowie nach dem individuellen Gesundheitszustand. Dr. Matthias Felchner von der Notrufzentrale der Allianz Global Assistance rät: „Jeder, der eine Fernreise plant, sollte frühzeitig bei seinem Arzt, beim Tropeninstitut oder der medizinischen Reisezielberatung der AGA nachfragen, welche Impfungen für seine Reise empfohlen werden.“
Zu den wichtigsten Impfungen bei Fernreisen gehören Impfungen gegen Gelbfieber, Typhus, Tollwut, Cholera, Hepatitis A und B, Kinderlähmung sowie Malariaprophylaxe.

Eine Impfung gegen Gelbfieber ist zum Beispiel besonders bei Reisen in bestimmte Gebiete Afrikas und Südamerikas notwendig und gilt teilweise sogar als Einreisebestimmung. Wer eine Reise nach Afrika, Asien oder in bestimmte Teile Nordamerikas plant, für den sind Impfungen gegen Tollwut und Typhus unverzichtbar. Beide Krankheiten sind in diesen Gebieten besonders verbreitet. Während Typhus heilbar ist, verläuft Tollwut immer tödlich, sofern die Betroffenen nicht sofort behandelt werden können. In Indien, Pakistan, Nigeria oder Afghanistan ist eine Impfung gegen Kinderlähmung sinnvoll. Ansteckungsherd sind in der Regel verseuchte Nahrungsmittel oder Wasser, so dass vor allem Trekkingreisende hier gefährdet sind. Cholera ist vor allem in Süd- und Mittelamerika, Afrika und Ostasien verbreitet und endet ohne ärztliche Behandlung tödlich. Allerdings ist diese Impfung nur für Urlauber notwendig, die tatsächlich in abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Impfungen gegen Hepatitis A und B sollten Urlauber vor allem bei Reisen nach Asien, Südamerika, in die Karibik und nach Mexiko vornehmen lassen. Rund 75 Prozent der 360 Millionen weltweit verbreiteten Hepatitis-B-Träger leben in Asien. In Malaria-Endemiegebieten ist eine geeignete Malaria-Prophylaxe sowie  Mückenschutz wichtig, der auch gegen viele andere Infektionen, wie beispielsweise das Denguefieber helfen kann.

Der beste Zeitpunkt
Im Idealfall empfiehlt es sich, vier bis sechs Wochen vor Abreise mit den Impfungen zu beginnen. Dabei sollte auch an Auffrischungen von früheren Impfungen gedacht werden. In der Regel brauchen die Wirkstoffe nämlich eine gewisse Zeit, um einen wirksamen Schutz aufzubauen. Aber auch bei Last-Minute Reisen lassen sich fast immer noch alle empfohlenen Impfungen organisieren. Und selbst wenn dann nur ein Teil des Schutzes aufgebaut werden kann, ist dies immer noch besser als gar nicht geimpft zu sein. Der Impfschutz kann sich dann wenigstens noch im Laufe der Reise entwickeln.

Die Kosten
In der Regel müssen die Kosten für Reiseimpfungen aus eigener Tasche bezahlt werden. Diese variieren, je nachdem gegen welchen Erreger geimpft wird. Die Krankenkassen übernehmen nur die Kosten für Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung.

Zusätzlich zur Impfschutzberatung bietet die Gesundheits-Assistance der AGA weitere hilfreiche Services für Reisende, wie zum Beispiel Beratung zu Urlaubszielen unter medizinischen Aspekten, Auskünfte zu Krankenhäusern und Ärzten weltweit oder Bereitstellung von Dolmetschern, die zwischen Ärzten und Patienten vermitteln.

Gut geimpft auf Fernreise

Bitte beachten Sie, dass bei Nutzung des Bildmaterials immer das Copyright © Alexander Raths – Fotolia angegeben werden muss.

Allianz Global Assistance 
Allianz Global Assistance besteht in Deutschland aus zwei Säulen: der AGA International S.A., einem Anbieter von Spezialversicherungen für Reise, Freizeit und Auslandsaufenthalte, sowie dem Assistance-Unternehmen AGA Service Deutschland GmbH, an der auch die Allianz Versicherungs-AG beteiligt ist.

AGA International S.A. und AGA Service Deutschland GmbH können insgesamt auf mehr als 55 Jahre Erfahrung verweisen und beschäftigen 500 Mitarbeiter am Standort Aschheim bei München. Beides sind deutsche Geschäftseinheiten der Allianz Global Assistance Gruppe, dem internationalen Marktführer im Bereich Assistance und Reiseversicherungen, mit Sitz in Paris, Frankreich. Weltweit beschäftigt die Gruppe mehr als 13.000 Mitarbeiter, die in 58 Sprachen ihre Services auf allen fünf Kontinenten anbietet. 250 Mio. Menschen bzw. vier Prozent der Weltbevölkerung profitieren von den Leistungen der Gruppe. Die Allianz Global Assistance Gruppe gehört zur Allianz SE, München.


Für weitere Presseauskünfte und Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Monika Reitsam-Rieger
Stellvertr. Leiterin Unternehmenskommunikation
AGA International S.A.
Telefon: (089) 624 24-113
Fax: (089) 624 24-554113
E-Mail: presse@allianz.de     
Bahnhofstraße 16
85609 Aschheim

Martina Brüggemann
Serviceplan Public Relations
Telefon: (089) 2050-4162
Fax: (089) 2050-604162
E-Mail: m.brueggemann@serviceplan.com
Haus der Kommunikation
Brienner Straße 45 a-d
80333 München


Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben.
Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel aus Naturkatastrophen), der Entwicklung von Schadenskosten, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise  Tendenzen und, insbesondere im Bank- und Kapitalanlagebereich, aus dem Ausfall von Kreditnehmern und sonstigen Schuldnern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte (zum Beispiel Marktschwankungen und Kreditausfälle) und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen.
Die hier dargestellten Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US Securities and Exchange Commission beschrieben werden.
Keine Pflicht zur Aktualisierung
Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren. Die Gesellschaft übernimmt ferner keine Verpflichtung, die in dieser Meldung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Top